Die Deutschen Dialekte in Sibirien Russland

  • Gilfanova Farida PhD in Philology, Associate Professor at the department of foreign languages and intercultural professional communication
  • Gilfanov Rawil

Abstract

Die Personennamen jeder Epoche, der vielfältigen Sprachen bewahren die Merkmale der Dialekte und zwar der Mundarten. Welche Sprachelemente verschwinden, was hält sich bis Gegenwart, was ist mit der Kommunikation der Russlanddeutschen untereinander sind Fragen, die uns in dieser Untersuchung interessieren. Die Verbreitung der deutschen Dialekte in Sibirien ist historisch bedingt. Die Benennung „Deutsche in Sibirien“ findet die erste Erwähnung in der westeuropäischen Literatur im Jahre 1427. Die ersten Angaben von einem Deutschen in Sibirien gehört zum Anfang des XV. Jahrhunderts. 1410 war in Sibirien bairischer Landesknecht Johann Schildberger registriert worden. Er kam als Gefangene vom Khan Jedigej, der zu jener Zeit Sibirien eroberte.Im XVI. Jahrhundert waren westliche Gebiete von Sibirien auf die Karten von Sebastian Münster und Gerhard Mercator festgehalten worden. Sebastian Münster (1489 - 1552), wie bekannt ist, war Kosmograph und Hebräist, er verfasste hebräische und aramäische Grammatiken und Wörterbücher. Gerhard Mercator (1512 - 1594) war bekannter Kartograph und Geograph und er entwickelte den ersten modernen Atlas (1585) [Feldbaum 1999]. Mit dem Beginn des Angliederprozesses von Sibirien zu Russland am Ende des XVI. Jahrhunderts wurden alle Ausländer aktiv zur Erschließungsdienst von Neugebieten angezogen. Unter ihnen waren Ankömmlinge aus Baltikum, Deutschland, Niederlanden, nordischen Ländern, die in Russland alle zusammen als Deutschen genannt wurden.
Published
Mar 2, 2018
How to Cite
FARIDA, Gilfanova; RAWIL, Gilfanov. Die Deutschen Dialekte in Sibirien Russland. European Journal of Language and Literature, [S.l.], v. 4, n. 1, p. 35-38, mar. 2018. ISSN 2411-4103. Available at: <http://journals.euser.org/index.php/ejls/article/view/3080>. Date accessed: 17 nov. 2018. doi: http://dx.doi.org/10.26417/ejls.v10i1.p35-38.